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  Kathrin  

Ich heiße Kathrin , bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich bin in Berlin in der damaligen DDR geboren und wuchs mit meinem älteren Bruder in einer kleinen Wohnung in Berlin auf. Meine Eltern sind beide keine Christen. Berlin hatte viel zu bieten und so nahm ich alles mit was es zu erleben gab.

Mit 18 lernte ich einen Tätowierer kennen, durch den ich ein einziges Mal mit Drogen in Berührung kam. Dieses Erlebnis veränderte mein ganzes Leben. Ich rauchte etwas. Ich wusste, da war was drin, nur was, ich hatte keine Ahnung. Durch diese Zigarette wurde ich blind. Ich konnte nichts mehr sehen, mein rechter Arm war wie tiefgefroren, Bewegungsabläufe hatte ich nicht mehr mitbekommen und ich dachte, durch das Erlebte verrückt zu werden. Aus einem sehr fröhlichen Menschen, war ein sehr nachdenklicher und vor allem ängstlicher Mensch geworden.

Von diesem Tag an hatte ich immer Angst. Jeden Tag!!! Ich konnte keine Bahn mehr fahren, keinen Bus, Menschenansammlungen waren für mich schrecklich. Ich war in vielen Dingen total eingeschränkt und versuchte mir nichts anmerken zu lassen, was mir vor meinen Mitmenschen gut gelang. Meine angstvollen Gedanken beherrschten aber mein Leben. Ich wollte nicht alleine sein, brauchte immer Unterhaltung. Stille war nicht auszuhalten. Ich hatte ständig Angst die Kontrolle über mich zu verlieren. Jeder Tag war eine Herausforderung. Ich schaffte es irgendwie. Die Angst war ein ständiger Begleiter. Homöopathie, Yoga, Tai-Chi, Chi-Gong, alles habe ich praktiziert, nur um etwas weniger Angst zu haben. Aber es wurde nicht besser. Ich war abhängig von der Homöopathie, die Notfalltropfen von Dr. Bach mussten immer in meiner Tasche sein. Ohne ging es nicht.

1996 bin ich nach München gezogen, wo ich meinen heutigen Mann kennenlernte. 2001 habe ich ihn geheiratet und unseren Sohn Sebastian zur Welt gebracht. 2004 sind wir nach Baden-Württemberg gezogen, ins schwäbische Miedelsbach bei Schorndorf.

Ich lernte relativ zeitnah meine mir heute sehr, sehr nahestehende Freundin Constanze kennen. Sie erzählte mir von Gott und Jesus und wie sich ihr Leben mit Ihm verändert hatte. Ich war sehr abgeneigt und hatte Wut und sogar Hass im Bauch. Warum, wusste ich nicht. Ich merkte, wie es in mir arbeitete. Anfang 2008 lud sie mich zu einem Vortrag von Elke und Martin Kamphuis ein. Ich wollte erst nicht, ging dann aber doch mit. Gott sei Dank! Gott hat an diesem Abend zu mir gesprochen. Er hat mir die Augen geöffnet. Er hat mich von der inneren geistlichen Blindheit befreit. In der Bibel steht geschrieben: „Der Herr macht die Blinden sehend, der Herr richtet auf die niedergeschlagen sind.“ Psalm 146, Vers 8
Es war unglaublich für mich. Ich wusste, ich war nicht mehr allein. Gott ist da, für jeden einzelnen Menschen. Ich war total überwältigt und auch völlig durcheinander. Mir wurde klar, dass ich mein Leben getrennt von Gott gelebt hatte, als Sünder. Dass alles was ich getan hatte Sünde war, vor Gott.

Ich hatte viele Fragen. Meine Freundin Constanze, die Gott an meine Seite gestellt hat, hat mit mir gebetet und ich habe wenige Tage später Jesus alle meine Sünden bekannt. IHM habe ich mein Leben in die Hand gelegt und ich bete jeden Tag, dass er mich nie wieder von seinem Weg abkommen lässt. Nie wieder!!! Ich bete für ein brennendes Herz und dass es mich nach seinem Wort hungert. Er ist mir so wichtig geworden! Die Notfalltropfen habe ich gegen die Bibel eingetauscht. Sie ist immer in meiner Tasche. Meine Angst ist gewichen und wenn sie mich doch einmal überkommt, dann bete ich zu Jesus und er hilft mir. In Jesaja 41 Vers 10 steht: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

Heute lasse ich mich Taufen, um meinen Bund mit Gott zu besiegeln. Mein Leben für Jesus hinzugeben und in Seinen Tod getauft zu werden. Mit Seiner Kraft wiederaufzuerstehen. Der unsichtbaren und sichtbaren Welt zu bezeugen, ich will mein Leben in der Nachfolge Jesu gehen, dem verworfenen Messias auf dieser Erde.

Ich danke Gott, der mich als Sünder errettet hat und all denen, die für mich gebetet haben, gilt auch mein Dank.

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