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  Christa  

Ich heiße Christa und möchte etwas aus meiner Geschichte erzählen und wie ich zum Glauben gekommen bin.

Erfahrungen in Kindheit und Jugendzeit
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Meine Eltern waren beide Baptisten in einer Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde.
Insbesondere meine Mutter ist entschiedene Christin gewesen, die eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus pflegte und zeitlebens an Bibelstudium und Gebetsleben festhielt (und sicher auch für uns Kinder regelmäßig betete).
Im Rückblick bin ich ihr für diese klare Haltung sehr dankbar. Sie hat hierfür durchaus Spott in unserer Familie erlitten.
Mein Vater entwickelte eine liberale Glaubensauffassung, die mit der Beschäftigung von Psychotechniken und anderen „spirituellen Strömungen“ durchdrungen war.
Durch meine Eltern war ich daher sehr unterschiedlichen geistlichen Einflüssen ausgesetzt.

Als Kind besuchte ich in einer nähergelegenen Gemeinde regelmäßig eine Kinderstunde, in der den Kindern durch evangelistische Geschichten der Herr Jesus nahe gebracht wurde.
Da ich den Eindruck gewann, es sei wichtig, sich zu bekehren, tat ich dies mit 9 Jahren.
Ich sprach mit der „Tante Erika“ (der Leitung) ein Gebet; eine genauere Erinnerung habe ich nicht; jedoch, dass sie sich freute.
Mein kindliches Verständnis war sicherlich begrenzt; jedoch habe ich im Rückblick den Eindruck,
dass der Herr Jesus in den folgenden Jahren schützend seine Hand über mich hielt.

So hatte ich die darauffolgende Jugendzeit eine nahe Beziehung zu Jesus. Mich zog es nie in Jugendclubs und Discos und das Trinken von viel Alkohol fand ich abstoßend.
Auch hatte ich nie Interesse oder Gefallen an Drogen. Bezüglich Interessensbekundungen von Jungs verhielt ich mich zurückhaltend; ging in die Jugendgruppe in der Baptistengemeinde und war in der evangelischen Kirchengemeinde aktiv.
Ich organisierte auch einen kleinen Hauskreis, in dem sich einige Bekannte trafen, um zusammen in der Bibel zu lesen. Dennoch verstand ich Vieles nicht wirklich, auch in der Bibel.

Mit 17 Jahren traf ich während einer Jugendfreizeit nochmal eine Entscheidung für Jesus.
Allerdings war es so, dass diese mit einem gewissen Druck einherging. Das Erlösungswerk Jesu erschloss sich mir dabei nicht vollständig, auch nicht die Bedeutung von Sünde und Buße.
Nach dieser Entscheidung stellten sich in meinem Leben Anfechtungen und schwierige Situationen ein. Ich begann daher das praktische Glaubensleben als schwierig zu empfinden und teilweise auch unter dem Glauben zu leiden.
Leider erlebte ich in dieser Zeit keine hilfreiche Unterstützung durch die Gemeinde oder das Elternhaus.
Allmählich stellte sich der Eindruck und das Gefühl ein, in der Welt etwas zu verpassen.

Mit 18 Jahren entschloss ich mich, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen und dafür wegzuziehen.
Mit diesem Jahr begann ein verhängnisvolles Abgleiten in die Welt.

Verirrung in die Welt
Während des Freiwillig Sozialen Jahres lernte ich einen Zivildienstleistenden kennen, der Interesse an mir zeigte.
Leider folgte ich damals nicht meinem ersten Eindruck, dass dieser Mann eine düstere Ausstrahlung hat und mir nicht gut tut.
Zu Beginn versuchte ich in der ortsansässigen Baptistengemeinde Kontakte zu knüpfen, was nicht gelang.
Der Feind hatte offensichtlich sofort verschiedene Kontakte für mich zur Verfügung, die mir zur damaligen Zeit spannend und interessant schienen.
Ich begann mich für weltlich okkulte Musik zu interessieren, ging in die Disco, Cafés und düstere Jugendclubs. Der erwähnte junge Mann zeigte Aufmerksamkeit und Charme, um mir näher zu kommen, was ihm schließlich auch gelang.
Im Rückblick gesehen, entstand in dieser Zeit, durch meine Aktivitäten und den Kontakt zu ihm, ein Abstand zu Jesus und ich begann die Verbindung zu verlieren bzw. die Sichtweise für den richtigen Weg. Das Locken der Welt war in mir stärker als das Warnen des Herrn.

In den nächsten Jahren verschwanden der Schutz und die Geborgenheit in Jesus immer mehr.
Auch hatte sicherlich die häusliche Gemeinschaft mit meiner Mutter eine schützende Wirkung auf mich gehabt.

Nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr entschied ich mich Sozialpädagogik zu studieren und zog dafür in eine Großstadt.
Ich begann mich für psychologische Randthemen zu interessieren und las beispielsweise mit Interesse Bücher von C.G. Jung. So näherte ich mich schrittweise esoterischen und okkulten Themen. Nach einem Jahr zog eine neue Mitbewohnerin in die damalige Wohngemeinschaft, die sich vertieft mit Esoterik befasste und mich durch entsprechende Literatur einführte.
Damals begann mein Unterscheidungsvermögen zu verschwimmen und es entwickelte sich allmählich eine Verstrickung in okkulte Techniken und Themen.


Verstrickung in Esoterik und Psychotechniken
Im Laufe der darauffolgenden Jahre kam ich mit verschiedenen Personen und Institutionen in Kontakt, durch die ich verschiedene esoterische Techniken kennenlernte.
In den nächsten Jahren begann ich diese zu praktizieren.
Ich möchte einige davon hier nennen:
-Schamanismus (u.a. auch das Arbeiten mit Krafttieren)
-Tarot (aus Karten gegenwärtige Situationen und die Zukunft zu deuten)
-Astrologie (aufgrund des Geburtszeitpunkts Aussagen über die Persönlichkeit und Entwicklung
eines Menschen treffen)
-Feng Shui
-Körpertherapiemethoden (z.B. Kinesiologie)
-Bachblüten
-Homöopathie
-Shiatsu (das auf der Traditionellen Chinesischen Medizin aufbaut)
„weibliche Spiritualität“ – (gehört zum Feminismus)
-Kundalinierlebnisse
-Verschiedene Yogatechniken
-Holotrophes Atmen
-Arbeiten mit Inneren Bildern
-Visualisierungstechniken
-Chakrenübungen
-Fünf Tibeter
-Meditation
-Traumarbeit
-Lösen von Blockaden im sog. „ feinstofflichen Energiesystem“
-Psychodynamische Techniken
-Transpersonale Psychotherapie

Die Beschäftigung mit diesen Themen und Techniken war häufig mit einer anfänglich großen Faszination verbunden. Schließlich erhoffte ich mir oft auch eine Verbesserung meiner aktuellen Lebenssituation. Auch spielten Vorstellungen von Heilung und Abarbeiten von altem Karma eine Rolle.
Jedoch halfen all diese Techniken nicht wirklich, sondern es gab wiederkehrende Probleme in meinem Leben, die größer wurden und sich längerfristig zu Leid und Bedrückung entwickelten.

Lebensübergabe an Jesus Christus
Ich erinnerte mich immer wieder an meine christliche Vergangenheit, aber die Kontaktaufnahme zu einer Gemeinde oder zu sonstigen hilfreichen Kontakten gelang nicht.
Ich begann, intensiver zu suchen und bekam immer mehr Zweifel an dem von mir eingeschlagenen Weg. In der Zeit fing ich an, zu Gott zu rufen und über einen langen Zeitraum täglich das „Vater Unser“ zu beten.
Allmählich bekam ich eine kritische Distanz zu den von mir gelebten Praktiken und begann mich über die Hintergründe genauer zu informieren.
Dabei stieß ich auf eine Internetseite, auf der ehemalige Esoteriker ihr Zeugnis für Jesus Christus ablegen und aus der vor allem hervorgeht, dass die Esoterik von bösen Mächten kommt.

Hier war ganz klar davon die Rede, dass wir nur durch Jesus Christus zu Gott kommen können und dass es einen Widersacher gibt, der versucht, dies zu verhindern.
In diesem Moment fiel mir die Wahrheit wie Schuppen von den Augen.

Daraufhin habe ich Kontakt zu einer Freien Evangelischen Gemeinde aufgenommen und in Anwesenheit von Zeugen mein Leben Jesus Christus zu Füßen gelegt.
Ich kniete mich vor dem Kreuz nieder und beugte mich vor dem Herrn.
Ich bin mir sicher, dass dies die wichtigste Entscheidung in meinem Leben war.
Im Gegensatz zu früher hatte ich nun den Kreuzestod Jesu verstanden und auch die Bedeutung von Sündenerkenntnis und Buße.

Ich erkannte, dass Jesus Christus tatsächlich den Tod überwunden hat und wirklich zur rechten Gottes sitzt und über alle Mächte und Gewalten herrscht. Weiterhin wurde mir klar, dass alle Inhalte der Bibel so stimmen und alles übersteigen, was wir verstandesmäßig jemals erfassen können (daher können wir auch nicht herauspicken oder weglassen was uns gefällt oder nicht gefällt).

Der Herr hat mir in diesem Moment und auch in der Zeit danach gezeigt, dass Jesus über allen Mächten, Kräften und Gewalten steht und dass er der Herr der Herren und der König der Könige ist. Im Epheserbrief steht, dass Jesus über alle unsichtbaren Mächte und Gewalten ohne Unterschied herrscht. (Epheser 1, 21)

Daraufhin verbrachte ich monatelang in einer intensiven Bußzeit. Ich verbrachte viele Stunden mit Beten und immer wiederkehrende Wochen mit Fasten. Es dauerte einige Monate, bis ich alle Bücher und Materialien entsorgt hatte. Ich listete alle praktizierten Inhalte und Techniken auf und brachte jedes vors Kreuz und bat um Vergebung. Ich erlebte dabei klar die Führung des Heiligen Geistes. Ich las weiterhin viel in der Bibel und empfand dabei eine sehr große Freude. Meine Beziehung zu Jesus wurde immer inniger.

Ich möchte nicht verschweigen, dass die Wochen und Monate nach meiner Lebensübergabe insgesamt auch eine harte Zeit waren. Es gab durchaus Kämpfe und massive Anfechtungen. Ich blieb ganz klar auf den Herrn Jesus hin ausgerichtet und im Vertrauen auf Ihn.
Bei Christen fand ich oft nicht wirklich Verständnis, ihnen schienen sowohl meine vorherigen Erfahrungen, als auch meine Begeisterung für den Herrn befremdlich.

Ich bin froh, dass mir gleich nach meiner Bekehrung deutlich klar wurde (hier hat mir sicher der Heilige Geist geholfen), dass Jesus Christus, Sein Tod am Kreuz, Sein Überwinden von Tod und Teufel, sowie Seine Auferstehung und die Inhalte des Wortes Gottes mit all den Themen, mit denen ich mich zuvor beschäftigt hatte, absolut unvereinbar sind und dem entgegen stehen.

Insgesamt ist es ein gefährlicher Grundzug der Esoterik, dass es keinen Unterschied zwischen Gut und Böse gibt. Das macht sie aus meiner heutigen Sicht auch so gefährlich. Heute weiß ich, dass ein Christ niemals die Vorstellung haben darf, es gäbe eine neutrale Zone.

Durch meine Geschichte ist mir heute die Bedeutung der Wachsamkeit wichtig.
(Jesus fordert uns auf, mit Ihm zu wachen und zu beten). Die Bibel empfiehlt die Haltung der Nüchternheit und Besonnenheit und auch die der Prüfung.

Heute bin ich sehr dankbar, ein Leben mit Jesus führen zu können, in dem Er mir den Weg zeigt und mich neu werden lässt.

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